DIE KLAVIERMUSIK DER NOVEMBERGRUPPE

     
Musikmachen auf dem Vulkan im Berlin der Zwanziger Jahre

     1. Überblick

    Jarnach     Eisler     Tiessen     Wolpe     Petyrek     Stuckenschmidt     Vogel     Butting

 

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          2. Zur Enstehung        der Novembergruppe  

  3. Die Musiker der    Novembergruppe  

 

Im Schatten des verlorenen Weltkriegs und im Bann der revolutionären Ereignisse 1918/1919 stand alles in Deutschland, was Kunst und Volk trennte oder verband, neu zur Debatte. Bis heute heißt „Avantgarde“ in der Musik für Viele nur noch „elitär“. Für die Mitglieder der Berliner Novembergruppe sowie für viele Künstler der aufgehenden Weimarer Zeit hieß es im Gegenteil: nun soll auch die Kunst der Revolution dienen.

 

 


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Auf welche Weise dies zu geschehen hatte, war die Frage, an der sich die heterogenen Geister der Novermbergruppe schieden. Für manche war es die ästhetische Befreiung der Künste, die die Gesellschaft erst zur Revolution mitreißen sollte, bei anderen wurde gar dar Wunsch nach einer Avantgarde für die Massen laut. So Max Pechstein: "Die Kunst dem Volk und das Volk durch Handwerk zur Kunst." Die Paradoxie einer Avant-  garde, die im Dienst des politischen und gesellschaft- lichen Umbruchs die Nähe zur Masse gesucht hat, macht das Spannungfeld aus, in dem die allesamt dem modernen Geist der Weimarer Zeit ver- pflichteten Klavierwerke der Novembergruppe gehört werden können.



 

 

 
                 
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