DIE KLAVIERMUSIK DER NOVEMBERGRUPPE

   Musikmachen auf dem Vulkan im Berlin der Zwanziger Jahre

   2. Zur Entstehung der Novembergruppe

  Jarnach     Eisler     Tiessen     Wolpe     Petyrek     Stuckenschmidt     Vogel     Butting

 
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3. Die Musiker der  Novembergruppe

 

Zwischen der erzwungenen Flucht des Kaisers Wilhlem II am 9. November 1918 und der Erhebung Friedrich Eberts zum neuen Reichspräsidenten der Weimarer Republik in Februar 1919 bebte Deutschland unter den mannigfaltigen Erschütterungen der "Novemberrevolution". In Berlin behaupteten sich die Arbeiter- und Soldatenräte, es kam zum bewaffneten Aufstand, auch in München und Bremen wurde die Räterepublik ausgerufen. Massenstreiks verbreiteten sich in weiten Teilen des Landes. Schließlich kam die Niederschlagung der Spartakus-Aufmärsche, die Ermordung Rosa Luxemburgs und Karl Liebnechts...

Dass in dieser Zeit der Krisen und des Aufruhrs überhaupt noch so viele Künstler malten, Architekten gestalteten, Schriftsteller dichteten und Musiker komponierten, ist vielleicht erstaunlich. Doch setzten sich viele Vertreter der bildenden Künste schon vor der Gründung der Novembergruppe im Namen unterschiedlichster ästhetischer Bewegungen und Gruppierungen für die Ziele und Werte der Revolution ein. So René Schickele in dem Aufsatz "Der 9. November": "Wir wollen die Welt ändern. Wir alle wollen die Gerechtigkeit" (Zit. nach Kliemann, S. 9)

 

 

 


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Am 3. Dezember 1918 fand die erste Sitzung der Novembergruppe in Berlin statt. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten Maler (Max Pechstein, César Klein, Georg Tappert, Moritz Melzer, Jakob Hirsch, Otto Freundlich u.a.), der Architekt Erich Mendelssohn so wie der Bildhauer Rudolph Belling.

In Ihrer Monographie zur Geschichte der Novembergruppe (Berlin: Deutsche Gesllschaft für Bildende Kunst e.V., 1969) schreibt Helge Kliemen: "Sehr schnell kamen Künstler der verschiedensten künstlerischen und weltanschaulichen Provenienzen hinzu. Vom "Sturm" kamen die Maler Heinrich von Boddien, Johannes Molzahn, Walter Dexel.... Duch Enrico Prampolini waren die Futuristen vertreten. Die Dadaisten Raoul Hausmann, Hannah Höch, Hans Richeter, Geroge Grosz und Hans Arp blieben nicht fern, auch Kurt Schwitters stellte gegelentlich mit der Novembergruppe aus, und schließlich bildeten besonders die Bauhausmeister und einige ihrer Schüler einen festen Bestnadteil der Novembergruppe. Zu Ihnen grhörten Walter Gropius, Oskar Schlemmer, Lyonel Feininger, Wasilly Kanskdy, Laszlo Moholy-Nady, Paul Klee...." (S. 11)

 

 

 
                 
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